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Blindbacken

Ein Kuchenteig wird "blind gebacken", wenn der Boden dünn bleiben soll und der Rand aufgehen soll. Dazu wird der Teig in der Form ausgebreitet und ein Rand geformt. Der Boden wird ein paar Mal eingestochen.
Dann wird ein Stück Alufolie oder ein Stück Backpapier so zugeschnitten, dass es den Boden des Teigs bedeckt, den Rand jedoch nicht.
Nun werden hitzebeständige Hülsenfrüchte bis zur Oberkante des Rands eingefüllt. Nun wird der Kuchenteig mit den Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Kirschkernen, ...) gebacken.
Durch das Bedecken des Bodens mit den Hülsenfrüchten geht der Boden nicht auf und bleibt dünn, während der Rand aufgehen kann und schön weich wird.
Die Hülsenfrüchte eignen sich nach dem Blindbacken nicht mehr zur Herstellung z.B. einer Suppe!
Sie können aber mehrmals zum Blindbacken verwendet werden, auch das zugeschnitte Backpapier lässt sich wunderbar wiederverwenden.
Es gibt im Handel auch Keramikkugeln zum Blindbacken, das ist aber rausgeschmissenes Geld.